Über mich
Wie ich arbeite

Dieter MössSenior Product Designer & UX Specialist · Design Systems und KI · remote
Ich bin seit 2000 selbstständig, zwischendurch auch fest angestellt, zeitweise für mehrere Kunden parallel. Seit 2012 entwickle ich digitale Produkte, unter anderem für BMW, Audi, Miele, den HVV und die Techniker Krankenkasse. Meine Arbeit reicht vom ersten Nutzerinterview bis zum fertigen Frontend; der Schwerpunkt liegt auf Design Systems, die mehrere Teams und Produkte zuverlässig unterstützen.
Seit 2025 konzipiere und baue ich zudem Systeme mit KI-Agenten. Das größte davon ist bei einem Münchner Verlag im Produktivbetrieb. Dort übernehmen sieben Agenten Recherche, Texterstellung und Faktenprüfung, während die Redaktion die Ergebnisse an drei Stellen freigibt.
Werdegang und Projekte
- seit 2025Miele App · Product Developer für Design System und UX
- seit 2025KI-Redaktionssystem für einen Münchner Verlag · Konzept, Architektur und Umsetzung
- 2022–2024weed.de · Produktentwicklung, UI-Design und Teamleitung für eine Informationsplattform zu medizinischem Cannabis
- 2022–2023HVV Switch · Design System Architect und UI-Designer · Mobility-App mit über einer Million Downloads
- 2021–2022Signal Iduna · UI, UX und User Research für die InsurTech-App
- 2021TK-App · Design System Specialist und App-UI-Designer · 5+ Millionen App-Nutzer
- 2021Axel Springer · UI-Designer und Design System Specialist · BILDplus, Bundesliga-Liveticker
- 2021Deutsche Post DHL · UX/UI-Designer · Erweiterung des Design Systems
- 2020–2021BSH Hausgeräte · UI Architect und Design System Specialist für Bosch, Siemens und Neff, Weiterentwicklung der E-Commerce-Systeme
- 2019–2020Creative Dock · Produktentwicklung für Vattenfall (ENPURE-App), Barmer (neue App), EWE (Fake-Door-Tests für neue Produktideen), Berlin Hyp, Hannover Re und den Deutschen Landwirtschaftsverlag
- 2017–2019MediaMarktSaturn · Product Owner E-Commerce · Pattern Library, A/B-Testing
- 2017BMW · über Interone · Frontend Lead für die globale BMW-Website und den E-Commerce von BMW und MINI
- 2016Audi · über Publicis Sapient · Developer und Frontend Track Lead
- 2015–2016Jaeger-LeCoultre · über Publicis Sapient · Product Developer und Team Lead für den Relaunch von jaeger-lecoultre.com mit integriertem Onlineshop
- 2014Henkel · Manager Interactive Development · digitale Plattform für 30+ Marken in 40 Ländern
- 2012Sky Deutschland · Senior Frontend Developer
- 2004–2012Selbstständig · Interactive Development, UX und Screen Design · Kunden u. a. Samsung, Sony, SAP, Sky und 1&1
- 2000–2004allez! GmbH · Gründer und Geschäftsführer · Screen Design, 2D/3D-Design und Webentwicklung für u. a. Sony BMG, Bayerischer Rundfunk, SWR und Linde
Lebenslauf als PDF: Deutsch · English
Grundsätze
- Belegbar statt beeindruckend.Eine Zahl, die ich nicht belegen kann, steht nicht auf der Folie und nicht im Artikel. Lieber eine Aussage weniger als eine, die beim ersten Nachfragen fällt.
- Research als Entscheidungsgrundlage.Entscheidungen beruhen auf Research und Tests und bleiben damit unabhängig davon, wer im Raum am nachdrücklichsten argumentiert.
- Kennzahlen als Maßstab.Kosten, Fehler und Nutzung erfasse ich überall dort, wo sie sich messen lassen.
- Akzeptanz im Team.Ein Design System bewährt sich, wenn das Team es im Alltag konsequent nutzt. An diesem Maßstab messe ich Komponenten, Tokens und Dokumentation.
- Design und Umsetzung aus einer Hand.Ich begleite Projekte über die Übergabe hinaus bis in die Frontend-Umsetzung. Die Kenntnis beider Disziplinen ermöglicht es, Abweichungen zwischen Design und Code frühzeitig zu erkennen.
- KI als durchdachtes System.KI setze ich mit klaren Zuständigkeiten, definierten Übergaben und einem Plan für den Fehlerfall ein.
- Der Mensch entscheidet (Human in the Loop).KI nutze ich gezielt dort, wo sie das Team entlastet. Was veröffentlicht oder ausgeliefert wird, gibt ein Mensch frei.
- Vier-Augen-Prinzip.Texte, Code und Gestaltung prüft grundsätzlich eine unabhängige zweite Instanz mit eigenem Prüfauftrag.
- Pilot vor Großprojekt.Ein Pilot unter realen Bedingungen liefert belastbarere Erkenntnisse als jedes Konzeptpapier.
- Dokumentation, die Eigenständigkeit sichert.Eine ausführliche Dokumentation stellt sicher, dass das Team nach Projektende problemlos autark weiterarbeiten kann.
- Zurückhaltende Gestaltung.Gestaltung steht im Dienst des Produkts, bei Interfaces ebenso wie bei Texten.
Häufige Fragen
Wer ist Dieter Möss?
Ich bin Senior Product Designer & UX Specialist mit Schwerpunkt Design Systems und KI. Seit 2000 bin ich selbstständig, seit 2012 entwickle ich digitale Produkte, unter anderem für BMW, Audi, Miele, den HVV und die Techniker Krankenkasse, vom ersten Nutzerinterview bis zum fertigen Frontend.
Was genau machst du?
Mein Leistungsspektrum umfasst UX Research und Usability-Tests, Konzeption und Produktstrategie, Design Systems mit Komponenten und Design Tokens sowie die Frontend-Umsetzung in HTML, CSS und JavaScript. Hinzu kommen der Einsatz von KI im Design-Workflow und Systeme mit KI-Agenten.
Arbeitest du remote?
Ja, ich arbeite remote aus der Region München.
In welchen Branchen hast du gearbeitet?
Ich habe in den Branchen Hausgeräte (Miele, BSH), Mobilität (HVV Switch), Gesundheit (TK-App, weed.de), Automobil (Audi, BMW), Energie (Vattenfall), Handel sowie Medien und Verlage gearbeitet.
Was ist ein Design System, und wann lohnt es sich?
Ein Design System ist ein gemeinsamer Baukasten aus Komponenten, Design Tokens und Regeln, der Design und Entwicklung eine einheitliche Grundlage gibt. Es lohnt sich, sobald mehrere Teams oder Produkte konsistent bleiben sollen. Seit KI-Werkzeuge an der Umsetzung beteiligt sind, gewinnt es zusätzlich an Bedeutung, weil ein Agent nur Vorgaben einhält, die dokumentiert sind.
Können KI-Agenten mit einem Design System arbeiten?
Ja, sofern es darauf ausgelegt ist. Dazu gehören maschinenlesbare Beschreibungen der Komponenten, Tokens mit dokumentiertem Zweck und automatische Prüfungen in der Pipeline. Das Vorgehen beschreibe ich in der Reihe „Design Systems und KI“ unter Aus der Praxis.
Hast du schon KI-Systeme produktiv gebaut?
Ja. Für einen Münchner Verlag habe ich ein Redaktionssystem aus sieben KI-Agenten entwickelt, das Recherche, Texterstellung und Faktenprüfung übernimmt. Veröffentlicht wird nur, was die Redaktion an drei Stellen freigegeben hat. Details stehen auf der Seite KI-Redaktionssystem.
Ist Barrierefreiheit Teil deiner Arbeit?
Ja. Ich arbeite nach WCAG, deren Einhaltung das BFSG seit Juni 2025 für viele digitale Produkte vorschreibt. Erfahrung damit habe ich bei HVV Switch, der TK-App und Audi gesammelt.
Für Projekte, die ein ganzes Team brauchen, arbeite ich mit methusalab. Fachliche Notizen aus meinen Projekten stehen unter Aus der Praxis.
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